1: Selbst-Recheck
Im Selbst-Recheck geht es darum, sich dem eigenen Zustand existenzialistisch
ehrlich zustellen, die gegenwärtigen körperlichen, emotionalen, kognitiven,
behavioralen, situativen Befindlichkeiten bewusst wahrzunehmen und zu
erfassen sowie qualitativ und quantitativ einzuordnen: z.B. Stress,
Stimmung, Vitalität / gut, eher gut, eher schlecht, sehr schlecht
2: Selbst-Reset
Der Selbst-Reset dient der inneren Befreiung, Entspannung und Vitalisierung,
um dysfunktionale Kognitionen, Emotionen und Stressreaktionen abzubauen.
Diese gezielte Regulation des autonomen Nervensystems, insbesondere die
Aktivierung des Parasympathikus/Vagus-Nervs, hemmt die Mandelkern-Aktivität
und entlastet den präfrontalen Kortex. So wird ein existenzialistisch
solider und neurophysiologisch regulierter Ausgangszustand für Reflexion,
Bewertung, Entscheidung und Handlung geschaffen.
3: Selbst-Reflexion
Selbst-Reflexion bedeutet, über sich und die Umstände nachzudenken, das
generelle Befinden, Denk- und Verhaltensmuster sowie anstehende Aufgaben,
Problemstellungen und relevante Umstände kritisch zu analysieren und
dialektisch in Form von Ist- und Soll-Zustand darstellen sowie existente
Widersprüche stoisch-gelassen anzuerkennen.
4: Selbst-Rekognition
Die Selbst-Rekognition ist ein erkenntnis-synthetischer Prozess. Sie
beinhaltet im konstruktivistischen Sinne die bewusste Bewertung und
Einordnung der Reflexions-Informationen, des eigenen Potenzials sowie der
gegebenen Möglichkeiten. Daraus werden Schlussfolgerungen für eine
synthetische Lösung abgeleitet, konkrete Ziele definiert und geeignete
Strategien sowie Maßnahmen bestimmt.
5: Selbst-Regulierung
Selbst-Regulierung bedeutet, eigene Kognitionen, Emotionen, Körperzustände
und Handlungen bewusst-willentlich zu steuern, um konstruktiv,
sukzessivistisch, effektiv und zielgerichtet hin zum Soll-Zustand zu
agieren. Neurobiologisch entspricht dies einer stabilen Top-Down-Regulation
durch den präfrontalen Kortex, der Impulse moduliert und Ressourcen exekutiv
steuert. Damit wird die Lücke zwischen der theoretischen Erkenntnis, Schritt
4, und der praktischen Manifestation geschlossen.
6: Selbst-Revision
Die Selbst-Revision dient der sukzessiv-dialektischen Überprüfung, Anpassung
und Optimierung der relevanten Entscheidungen und Schritte, der Ergebnisse
und Fortschritte, der Umsetzungs-Qualität sowie auch meta-reflexiv der
Erkenntnisse, Schlussfolgerungen, Ziele, Strategien und Maßnahmen.
7: Selbst-Realisierung
Selbst-Realisierung beschreibt einerseits den aktuellen Stand sowie
andererseits den iterativen Prozess der im eudaimonischen Sinne
Verwirklichung der relevanten Ziele und Befriedigung fundamentaler
Bedürfnisse im integrativen und stimmigen Einklang mit den persönlichen
Werten, sowohl individuell als auch in sozialen Zusammenhängen.