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Eine kurze Einführung

PsychoSophisches Bewusstseins-Modell


Das PsychoSophische Bewusstseins-Modell beschreibt Bewusstsein als ein emergentes, evolutionär entstandenes, hierarchisch organisiertes System subjektiver Erfahrungen, das uns Menschen befähigt, Überleben, Lebensqualität und persönliche Entwicklung zu sichern.
Es beruht auf
emotionalen Systemen wie Furcht, Neugier, Fürsorge, Trennungsschmerz oder Spiel, die subjektive Erlebensqualitäten erzeugen.
Diese gliedern sich in
basale affektive Qualia (Schmerz, Furcht, Aggression, Lust) zur Überlebenssicherung und höherwertige reflektierte Qualia (Sinn, Stolz, Zufriedenheit, Glück, Selbstwert, Empathie, Einsicht, Fairness) zur Planung und Gestaltung des Lebens.

Die Qualia motivieren Verhalten und übersetzen biologische Zustände in bewusste Erfahrungen. Diese Erfahrungen erhöhen die Handlungseffizienz, sichern das Überleben und bilden die Grundlage für reflektiertes Handeln.

Bewusstsein entsteht durch die koordinierte Aktivität thalamokortikaler Netzwerke, präfrontaler und parietaler Kortexareale sowie limbischer Strukturen wie der Amygdala, dem Hippocampus und der Insula, die sensorische, emotionale und kognitive Informationen integrieren.

Das Ich-Bewusstsein integriert diese Prozesse in Form von Qualia in ein dynamisches neuronales Selbstmodell, das Selbstreflexion, neue Einsichten und Erkenntnisse, Zielplanung, bewusste Selbstregulierung und langfristige Lebensstrategien ermöglicht.

Entscheidungen entstehen aus neuronalen Prozessen wie Wünschen, Überzeugungen und Abwägungen, was dem Konzept des neurobiologischen Kompatibilismus entspricht. Obwohl das Gehirn biologisch determiniert arbeitet, ermöglicht Bewusstsein weitgehende Selbststeuerung, Modifikation, Umsetzung oder Unterlassung von Handlungen und somit eine Form freien Willens.

Die PsychoSophische Intelligenz operationalisiert dies in 7 Stufen von Selbst-Recheck über Selbst-Reflexion und Selbst-Regulierung bis hin zur Selbst-Realisierung, eng verwoben mit 7 Philosophien, wodurch Menschen ihre Qualia und Handlungen für Überleben (Existenzialismus) und Erreichung eines gelingenden, erfüllten Lebens (Eudaimonia) einsetzen können.

Nach diesem Modell dient Bewusstsein dabei als subjektives Navigationssystem für Lebenssicherung, Lebensgestaltung und persönliche Entwicklung. Es ist biologisch verankert, psychosophisch erklärbar und nach aktuellem naturwissenschaftlichem Kenntnisstand an die Aktivität des Gehirns gebunden.