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© Dr. Karl Kriechbaum I www.ecoforma.com
Das
PsychoSophische Bewusstseins-Modell
beschreibt Bewusstsein als ein
emergentes,
evolutionär
entstandenes,
hierarchisch
organisiertes System subjektiver Erfahrungen, das uns
Menschen befähigt,
Überleben,
Lebensqualität
und persönliche Entwicklung
zu sichern.
Die Qualia
motivieren Verhalten und übersetzen
biologische Zustände
in bewusste Erfahrungen.
Diese Erfahrungen erhöhen die Handlungseffizienz, sichern das Überleben und
bilden die Grundlage für reflektiertes Handeln.
Bewusstsein
entsteht durch die
koordinierte Aktivität
thalamokortikaler Netzwerke,
präfrontaler
und parietaler Kortexareale
sowie limbischer Strukturen
wie der Amygdala,
dem Hippocampus
und der Insula,
die sensorische, emotionale und kognitive Informationen integrieren.
Das
Ich-Bewusstsein
integriert diese Prozesse in Form von Qualia in ein
dynamisches neuronales
Selbstmodell,
das
Selbstreflexion,
neue Einsichten
und
Erkenntnisse,
Zielplanung,
bewusste Selbstregulierung
und
langfristige Lebensstrategien
ermöglicht.
Entscheidungen
entstehen aus neuronalen Prozessen
wie Wünschen, Überzeugungen und Abwägungen, was dem Konzept des
neurobiologischen Kompatibilismus
entspricht. Obwohl das Gehirn biologisch
determiniert arbeitet, ermöglicht Bewusstsein weitgehende Selbststeuerung,
Modifikation, Umsetzung oder Unterlassung von Handlungen und somit eine Form
freien Willens.
Die
PsychoSophische Intelligenz
operationalisiert dies in
7
Stufen
von Selbst-Recheck über Selbst-Reflexion und Selbst-Regulierung bis hin zur
Selbst-Realisierung, eng verwoben mit
7 Philosophien,
wodurch Menschen ihre Qualia und Handlungen für
Überleben (Existenzialismus)
und Erreichung eines
gelingenden, erfüllten Lebens
(Eudaimonia)
einsetzen können.
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